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Aussenwirtschaftsgesellschaft

St. Petersburg

Betreiber vom Informations- und Geschaeftszentrum St. Petersburg

 

Lesen Sie mehr über uns im Bereichen: "Über das IGZ" und "Eröffnung vom IGZ"

Unsere Veranstaltungen finden Sie unter "Veranstaltungen 2011".

 

 

Das Internationale Wirtschaftsforum

wirtschaftsforumAm 16.-18. Juni 2011 fand 15. mal in St. Petersburg mittlerweile vielleicht das interessanteste internationale Wirtschaftsereignis Russlands - das St. Petersburger Internationale Wirtschaftsforum statt. In Laufe dessen kündigte Präsident Dmitri Medvedev die Perspektiven der Wirtschaftlichen Entwicklung Russlands an, erzählte über die Möglichkeiten zur Vermeidung der Wirtschaftskrisen; im internationalen Format wurden einige Fragen der wirtschaftlichen Zukunft vielseitig diskutiert, wurden Investitionsverträge für  € 1,5 Mrd.  als auch zahlreiche Vereinbarungen zur Gründung R&D-Zentren in unterschiedlichen Wirtschaftszweigen unterschrieben.

 

Kooperationsvereinbarung in Fragen Umwelt

Am 16. Juni 2011 wurde in St. Petersburg das Protokoll über Kooperationen im Bereich Umwelttechnologietransfer zwischen der Regierung der Stadt St. Petersburg und dem Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW) unterschrieben. Von der Seite des Lebensministeriums wurde das Protokoll von Hr. SC Leopold Zahrer, seitens St. Petersburg vom Leiter des Komitees für die Aussenbeziehungen Hr. Alexander Prokhorenko gezeichnet.
Das Protokoll sieht eine Zusammenarbeit in folgenden Bereichen vor:

  • - Umwelttechnologie,
  • - erneuerbaren Energiequellen,
  • - Abfallbehandlung (Sammlung, Verarbeitung, Deponierung etc.)
  • - öffentliche Arbeit im Bereich Bewusstseinserweiterung in Fragen Umwelt und
  • - Methoden für die Realisierung konkreter PPP-Umweltprojekte.

Es wird eine gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet, welche ihre Tätigkeit während den nächsten drei Jahren führen wird.

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unterschrift1unterschrift

Quelle: Komitee für Aussenbeziehungen der Stadt St.Petersburg

 

Umweltforum "Ecology of big City"

bild2Am 21.-24. März 2011 fand das internationale Forum "Ecology of Big City" in St. Petersburg statt. Auch das österreichische Lebensministerium hatte zur Präsentation österreichischer Umweltinitiativen und Umwelttechnologien dabei einen Stand.

Im Rahmen des Forums am 21. März gab es eine internationale Podiumsdiskussion zum Thema "Moderne Megacity: Technologien für die Umwelt". In der Diskussion haben die Vertreter der russischen Wissenschaftsakademie, des Umweltministeriums Russlands, des Umweltkomitees der Stadt St.Petersburg und Experten aus Österreich, Finnland, Indien und Schweden teilgenommen.

"Wir leben heute in einer sehr dynamischen und sich ständig verändernden Welt. Der heutiger Wohlstand kann jeder Zeit kippen. Einmal in 100 Jahren fiel St.Petersburg einer gewaltigen Überschwemmung zum Opfer, der mit katastrophalen wirtschaftlichen Folgen und zahlreichen Menschenopfer verbunden war. Heutzutage dienen modernen Kläranlagen und Schutzkomplexe gegen Überschwemmung der Stadt als Garantie. Im städtischen infrastrukturellen Umweltsicherheitssystem sind die neuesten wissenschaftlichen Lösungen und Technologien angewandt. Alle Wasserpumpstationen der Stadt sind mit bioelektronischen Sicherheitssystemen versorgt. Auf den Verbrennungsanlagen für Klärschleime werden die bioelektronischen Systeme installiert, welche eine kontinuierliche Beobachtung möglicher gefährlicher Veränderungen der toxischen Zusammensetzungen der Restgase fixieren. Schon seit vielen Jahren funktionieren in der Stadt die Atmosphär-, Radioaktivitäts- und andere Umweltmonitoringssysteme. Die Informationen aus diesen Systemen fliesst in die jeweiligen Umweltbeobachtungszentralen, welche als sehr effektives Instrument der Staatskontrolle im Umweltbereich seit den letzten Jahren anerkannt ist."

Die Teilnehmer der Diskussion waren darin einig, dass eine jährliche praktisch-wissenschaftliche Diskussion zum Thema "Moderne Megacity: Technologien für die Umwelt" zum Erfahrungsaustausch von Städten rund um die Welt im Rahmen des st.petersburger Umweltforums als eine durchaus nützliche und notwendige Veranstaltung sei.

 

Exporttagung in der Wirtschaftskammer Oberösterreich
kaufmannhaus

Am 4.November fand in Linz die jährliche Exporttagung mit dem Angebot persönlicher Beratungsgespräche mit 36 Handelsdeligierten der WKÖ aus aller Welt statt. Schwerpunkt bildeten heuer die BRIC-Staaten:  Brasilien, Russische Föderation, Indien und China.

Das Fachsymposium Russlands "Chancen am größten Markt Osteuropas" lieferte einige interessante Informationen zur aktuellen Marktlage und deren Entwicklungstendenzen, aber auch ein paar Erfolgsgeschichten österreichischer Unternehmen am russischen Markt. Die Vortragenden waren sich einig, dass die Krisentiefe in Russland vorüber geht, wobei die Wirtschaftssanierung noch einige Zeit dauern würde.

0000a96Der russische Botschafter in Österreich S.E. Sergey Nechaev versicherte den österreichischen Unternehmen Stabilität in der russischen Politik, unabhängig von den Präsidentenwahlen 2012 und eine Zuverlässigkeit der Staatsverträge im Bereich Energieversorgung. Der Botschafter hat weiters betont, dass eines der wichtigsten Ziele der Russischen Politik die Langfristigkeit der internationalen Kooperationen ist und das die Zeit des "schnellen Geldes" und kurzsichtigen Markterscheinungen vorbei ist.
deligierte
Der Handelsdeligierter in Moskau Hr. Dr. Dietmar Fellner erzählte, dass trotz des vergangenen Krisenjahres in Russland 6 neue österreichischen Fabrike eröffnet und mehr als 100 neuer Joint Venturas gegründet wurden. Die Exporte Österreichs erreichten ihren Höhenflug im Jahre 2008 mit € 3 Mrd., welche bisher noch nicht erreicht wurden, aber die Tendenz ist steigend. Derzeit arbeiten 1500 österreichische Firmen in Russland, davon haben 400 eigene Niederlassungen.

Weiters wurde über staatliches Strategieprojekt "Skolkovo" berichtet, wo die russische Silikon Valey mit Schwerpunkt Atomtechnologien entstehen soll.
Ausserdem wurde vom Regierungsplan zur Privatisierung von Luft-, Schiff-, Ölbetrieben und Banken erzählt, wodurch die Regierung in Moskau bis zum Jahr 2015 € 70 Mrd. Einnahmen für das Staatsbudget erwartet.

Die Stadt St.Petersburg war bei diesem Event mit einem Präsentationsstand dabei.

 

AWO-Forum AUTOMOTIVE RUSSIA

Am 20. September fand in der Wirtschaftskammer Österreichs das Forum AUTOMOTIVE RUSSIA statt. Die Sitzung wurde vom AWO-Regionalmanager GUS Dr. Heinz Walter und dem Clustermanager vom ACVR Automotive Cluster Vienna Region Hr. Mag. Peter Kuen eröffnet. Die Vortragenden Hr. Bredack (Mercedes-Benz Truck Vostok), Hr. Dr. Sitte (Magna International Europe), Hr. van Gestell und Hr. Atamanenko (Sollers) präsentierten Ihre Erfahrungen und Ihre Erwartungen am russischen KfZ-Markt.

Russland hatte vor der Krise einen Boom im Autogeschäft erlebt. Auf dem Weg, Deutschland als größten Pkw-Markt in Europa abzulösen, sorgte der Wirtschaftseinbruch für empfindliche Rückschläge. Der Markt für Kraftfahrzeuge ist im Jahr 2009 dramatisch geschrumpft. Im Vergleich zu 2008 gingen die Verkäufe von neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeugen bis 3,5 Tonnen um 49% zurück. Für 2010 prognostizieren die europäischen Automobilhersteller für den russischen Kfz-Markt ein Volumen von 1,5 Mio. Fahrzeugen. Für die darauf folgenden Jahre glaubt der russische Industrie- und Handelsminister Viktor Christenko an eine baldige Erholung des Automobilmarktes. Bis 2015 dürfte das Marktvolumen für Neuwagen bereits auf 3,2 Mio. bis 3,4 Mio. Kfz gewachsen sein. (siehe AWO-Branchenreport)

Seitens St. Petersburg machte Hr. V. Kiselevich, Präsident des St.Petersburger Verbandes der Autozulieferfirmen seine Präsentation. Er schilderte die Lage am Autozulieferermarkt in der Nord-West-Region Russlands. Unter anderem zog er die Aufmerksamkeit der Forumteilnehmer zu einem der Prioritätsprojekte der Regierung St.Petersburg - Gründung einer Industriezone im Vorort Maryino. Dieses Projekt wird von der Regierung und der Vneshtorgbank (VTB) initiiert und geleitet.
De facto wurde am Forum ein detailliertes Bild der Entwicklung des Automobilmarktes einerseits durch Schilderung von politischen Programmen und andererseits durch Erfahrungen der unmittelbaren Marktteilnehmer präsentiert.