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Bisher stattgefundene Ereignisse zwischen Österreich und St. Petersburg



Jänner 2003 – Besuch des Gouverneurs von St.Peterburg W.A. Jakovlev in Graz zur Eröffnung des Projektes „Graz – Kulturhauptstadt Europas“, an dem St. Petersburg aktiv teilgenommen hat. Es fanden Kunstausstellungen statt, es wurden Balletvorführungen des Mariinskiy Theaters gezeigt und die St. Petersburger Delegation nahm an der internationalen europäischen Konfessionenkonferenz und an der internationalen Konferenz der UNESCO Schulen teil.

Im Juni 2003 wurde in dem St. Petersburger Vorort und ehemaligen Zarenresidenz „Pavlovsk“ das Denkmal für Johann Strauss eröffnet, welches durch den Generalkonsul Österreichs, Thomas Westfeld, zum 300-jährigen Jubiläum St. Petersburgs der Stadt überreicht wurde.

Im Februar 2005
, auf Einladung des Landeshauptmanns von Niederösterreich, E. Pröll, besuchte eine St. Petersburger Delegation mit Vize-Gouverneur O.A. Wirolainen Österreich. Das Hauptziel dieser Einladung war das Kennenlernen einer Reihe österreichischer Unternehmen, u.a. Besichtigung einer Abfallverarbeitungsanlage von EVN AG.

Am 7. Oktober 2005, unter Anwesenheit der Außenministerin Österreichs, Ursula Plassnik, fand eine Rückgabezeremonie der Skulptur „Der fliegende Merkur“ in der Stadt Pavlovsk statt. Diese Skulptur wurde während dem zweiten Weltkrieges entwendet und ist 1979 zufällig in einem der österreichischen Museen aufgetaucht. Es wurde die Einigung erzeilt, die Skulptur auf ihren historischen Platz zurückzuführen.

Zwischen November und Dezember 2005 hat eine St.Petersburger Delegation unter Leitung des Vize-Gouverneur, M.E.Oseevskij, an den „Tagen der Nord-West Region Russlands“ in Wien teilgenommen. Das Programm beinhaltete eine Konferenz („Wirtschafts- und Investitionsprojekte der Nord-West Region Russlands“), im Rahmen derer eine Präsentation von St. Petersburg gezeigt, eine Ausstellung, thematische Rundtischgespräche und eine Reihe von Arbeitstreffen und Verhandlungen (u.a. mit dem Bundeskanzler Wolfgang Schüssel, dem Minister für Wirtschaft und Arbeit Martin Bartenstein etc.) durchgeführt wurden. In den nächsten Tagen hat die St. Petersburger Delegation auch die Partnerstadt Graz besucht, wo Vereinbarungsgespräche mit dem Bürgermeister Siegfried Nagel stattgefunden haben.

Im Mai 2006 wurde eine wirtschaftliche und kulturelle Mission der Stadt St. Petersburg mit dem Leiter des Komitees für Außenbeziehungen A.W. Prokhorenko in Wien gestartet. Viele Treffen zur unterschiedlichen Wirtschaftsthemen in Bereichen Transport, Wohnen und Energie wurden durchgeführt. In der Wirtschaftskammer Österreich wurden die wirtschaftlichen Projekte und Investitionsprojekte St. Petersburgs präsentiert und anschließend Unternehmenstreffen organisiert. Zusätzlich gab es Konzerte von Solisten aus dem St. Petersburger Konservatorium und auch Kunstausstellungen. Als Ergebnis wurden einige Kooperationsvereinbarungen in den Bereichen Bildung und Wissenschaft, Wohnverwaltung, Abfallentsorgung, Energiewirtschaft, Verkehr und Sicherheit unterzeichnet. Weiters wurden Vereinbarungen mit dem stellvertretenden Vize-Minister für Außenpolitik und europäischer Integration, Generaldirektor für Außenbeziehungen und stellvertretenden Leiter der Österreichisch-Russischen gemischten Kommission in Fragen Handel und wirtschaftlicher Zusammenarbeit, M. Saks, mit dem Vorsitzenden des Wiener Landtages, J. Hatzel, und anderen durchgeführt.

Im Mai 2006 wurde das österreichisch-russische Seminar für die Leiter der Sozialdienste der Städte St. Petersburg und Graz im Bezirk Vyborgskij veranstaltet. Das Seminar fand auf dem Gelände des „Zentrums für Bevölkerungsdienste“ des Bezirks Vyborgskij statt und wurde im Rahmen des in Graz entwickelten „Zwischenkulturellen Sozialprojektes“ organisiert.

Im September 2006 präsentierte sich das Land Burgenland in St. Petersburg mit dem Ziel seine Tourismusattraktivität zu zeigen. Es wurden Unternehmensverhandlungen durchgeführt und mit einer Verkostung von ausgezeichneten burgenländischen Weinen gekrönt.

Im Oktober 2006 hat eine Delegation aus St. Petersburg an der österreichisch-russischen Konferenz teilgenommen. Die Konferenz hatte ihre Schwerpunkte in Fragen der Zusammenarbeit in den Bereichen Abfallentsorgung, Implementierung und Transfer neuester russischer Umwelttechnologien und Industriekooperationen zur gemeinsamen Produktion von Umwelttechnik. Sie wurde als Veranstaltung der Österreichisch-Russischen gemischten Kommission mit Unterstützung von BMWA, WKO und Handelsvertretung der Russischen Föderation in Österreich organisiert.

Am 18. Juni 2007, während des Staatsbesuches des Ministers für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft Österreichs, Josef Pröll, wurde eine Kontaktbörse für österreichische und russische Unternehmen im Bereich Umwelttechnologien durchgeführt.

Quelle: Komitee für Aussenbeziehungen